Leitziel
Unterricht und Erziehung
Die Bildungs- und Erziehungsarbeit an der Kartause-Hain-Grundschule vollzieht sich nach den Grundsätzen des katholischen Glaubens und nach den Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule in NRW.
Daraus ergeben sich für uns verbindliche Maßstäbe, Gründe und Ziele hinsichtlich des Umgangs miteinander und des erzieherischen Handelns.
Durch unsere Erziehung im Bewusstsein des christlichen Gottes- und Menschenbildes wollen wir unseren Beitrag zu einer friedvolleren, menschlicheren Gesellschaft leisten.
Wir verstehen uns als eine Schule, in der Menschen im christlichen Geist miteinander leben. Im Schulalltag lernen die Schüler und Schülerinnen religiöse Symbole und Rituale kennen, feiern den wöchentlichen Schulgottesdienst und die Feste im Kirchenjahr mit, und haben so die Möglichkeit, Lebensorientierung aus dem Glauben zu erfahren. Leben und Glauben sind keine unabhängig voneinander bestehenden Größen, sondern fließen ineinander und bedingen sich gegenseitig.
Die Sichtweise, jeden Menschen als Abbild Gottes zu sehen, erinnert uns immer wieder daran
- jeden Menschen als wichtig und wertvoll anzusehen
(ungeachtet seiner sozialen oder religiösen Herkunft)
- die eigenen Stärken und Schwächen - und die der anderen – zu akzeptieren und damit umzugehen
- anderen zu helfen und selbst Hilfe anzunehmen
- offen und aufrichtig aufeinander zuzugehen
- Formen des Schuldeingeständnisses und Verzeihens einzuüben
Wir bemühen uns um eine gute Zusammenarbeit mit den katholischen Gemeinden vor Ort, denn auch Schule ist ein Stück Kirche, in der Glaube gelebt wird.
Allgemeine Informationen
Die Kartause–Hain–Grundschule in Unterrath
Die Kartause–Hain-Grundschule trägt ihren Namen, genauso wie die Unterrather Hauptschule, zur Erinnerung an das ehemalige Kartäuser-Kloster.
Im Norden Unterraths, dort wo jetzt auf dem Flughafen die Esprit-Arena zu finden ist, stand früher das adelige Rittergut "Haus Hain". Es gehörte zu den Vorhöfen, die rings um den Königshof zu dessen Schutz errichtet worden waren.
Als der Königshof seine Bedeutung verloren hatte und Mitte des 17. Jahrhunderts völlig zerstört worden war, wurde "Haus Hain" als Rittergut landwirtschaftlich genutzt. Die Witwe eines der Besitzer ließ dort um 1600 einhundertfünfzig Hexen verbrennen. Bei der Belagerung von Kaiserswerth um 1702 wurde "Haus Hain" Hauptquartier der Belagerungsarmee. Die dort stationierten Soldaten wüteten fürchterlich im Schloss und in den umliegenden Feldern.
Nachdem mehrmals die Besitzer gewechselt hatten, ging das Rittergut 1869 in den Besitz der Kartäuser-Mönche über. Diese bauten das Gut zu einem Kloster aus.
Von 1876 bis 1890 blieb das Kloster wegen des Kulturkampfes geschlossen. Im Jahr 1964 verließen die Mönche das Kloster und zogen nach Marienau im Allgäu. Die Vergrößerung des Flughafens hatte sie endgültig aus Unterrath vertrieben. Im Dezember 1964 wurden die Gebäude gesprengt.
Zur Erinnerung an das ehemalige Kloster schuf der Düsseldorfer Künstler Klein eine Bronzeplakette, die neben unserer Eingangstür angebracht ist. Sie zeigt einen Mönch, der einem Kind einen Apfel schenkt.
Unterrath befindet sich im Norden Düsseldorfs und wird von Lichtenbroich, Rath, Derendorf und Stockum begrenzt.
Die Kartause-Hain–Grundschule liegt im Osten des Stadtteils Unterrath. Der Schulhof grenzt an die vielbefahrene Unterrather Straße. Auf dem gleichen Grundstück befindet sich ebenso die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Beedstraße, mit der wir die Turnhalle teilen.
Als katholische Grundschule verfügen wir über ein sehr großes Einzugsgebiet (auch bedingt durch die Auflösung der Schulbezirksgrenzen). Zu uns kommen überwiegend Schüler/-innen aus dem östlichen Teil Unterraths, aus Lichtenbroich und aus Rath. Die meisten Schüler bewältigen ihren Schulweg zu Fuß, einige fahren mit dem Bus und andere werden regelmäßig von ihren Eltern gebracht.