Offene Ganztagsschule (OGS)


Konzept

Die Offene Ganztagsschule an der Vennhauser Allee hat mit dem Schuljahr 2006/07 geöffnet. Durch die großzügigen räumlichen Gegebenheiten kann das Motto „Ganztag – ganz in Ruhe“ verwirklicht werden.
Die Schülerinnen und Schüler, die den Ganztag besuchen, sind klassenweise in den Gruppen zusammengefasst. In der unteren Gruppe, der Sonnengruppe, sind die Kinder der Klasse 1 und 2, in der oberen Kometengruppe die der Klassen 3 und 4.

Räumliche AusstattungÖffnungszeitenTagesstruktur
HausaufgabenGruppen- und BetreuungsstrukturFerienprogramme
BildungsangeboteElternarbeitZiele


Räumliche Ausstattung

Jede Gruppe hat eine eigene Etage mit Garderobenraum und zwei Gruppenräumen, die farbenfroh und neu eingerichtet sind. Im Speise- und Hausaufgabenraum essen die Kinder alle gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und erledigen dort später ihre Hausaufgaben. In den Spielzimmern gibt es für die Kinder viele Beschäftigungsmöglichkeiten: eine Bauecke, einen Mal-, Bastel- und Werkbereich, ein Puppentheater, eine Verkleidungskiste, Kaufladen, Gesellschaftsspiele, sogar einen kleinen Sandkasten. Ebenfalls ein Spielhaus aus Holz, welches die Kinder im Rahmen einer Ferienaktion unter Anleitung eines Schreiners gebaut haben. Ruhe kann einerseits im Raum auf der Kuschelecker, aber auch nebenan auf dem Sofa in der Leseecke gefunden werden.
In der oberen Etage ist zusätzlich eine umfangreiche Holzwerkstatt eingerichtet. Zwei der Spielhäuser stehen dort in vertrauter Nachbarschaft und werden als Rückzugsmöglichkeit und Ort für geheime Gespräche rege genutzt. Zusätzlich wurde ein kleiner Zwischenraum als Oase eingerichtet, in dem sich außerdem ein Hausaufgabenplatz und ein Computer befinden.

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Öffnungszeiten

Im Anschluss an den Unterricht ist die OGS montags bis donnerstags bis 16:30 Uhr, freitags bis 15 Uhr geöffnet. Die erste Hälfte der Ferienzeiten ist stets geöffnet. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Winterferien. Zwischen den Feiertagen ist geschlossen, an dem ersten Arbeitstag im neuen Jahr wird dann wieder Betreuung angeboten. In allen Ferienzeiten ist montags bis donnerstags von 8 Uhr bis 16 Uhr, freitags bis 15 Uhr geöffnet.

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Tagesstruktur

Nach dem Unterricht kommen die Kinder in ihre Gruppen und werden dort von den Mitarbeiterinnen begrüßt. Im Freispiel können die Kinder aus dem breiten Spektrum an Möglichkeiten schöpfen. Darüber hinaus bieten die Fachkräfte geleitete Aktivitäten und Projekte drinnen und draußen an. Gegen 13 Uhr wird gemeinsam gegessen. Neben dem Erzählen bietet diese Situation die Möglichkeit, wichtige Anliegen zu besprechen, Ankündigungen zu machen, Geburtstage zu feiern.

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Hausaufgaben

Um ca. 13.45 Uhr beginnt die 60-minütige Lernzeit. Die Kinder eines Jahrgangs werden in der Regel einmal wöchentlich von ihrer Klassenlehrerin bei der Erledigung der Hausaufgaben separat begleitet, die anderen Kinder werden von der Gruppenpädagogin unterstützt.
Wer früh fertig ist, kann sich in aller Ruhe etwas zu lesen nehmen oder mit ergänzenden und fördernden Materialien Schwächen aufarbeiten oder Lerninhalte vertiefen. Diese Materialien werden Kindbezogen zur Verfügung gestellt.

Um ca. 14.45 Uhr gibt es einen Imbiss mit Rohkost und Obst, bevor die Kinder dann um 15 Uhr in ihre Kurse gebracht werden. Wer seine Hausaufgaben dann noch nicht beendet hat, kann dies eigenverantwortlich nachholen.

Kinder die an einem Tag kein Bildungsangebot in Anspruch nehmen, haben wieder die Gelegenheit an ihren Projekten weiterzuarbeiten, auf dem Außengelände zu spielen oder sich wieder ihren Spielideen widmen.

Den Schließzeiten entsprechend werden dir Kinder dann abgeholt oder je nach Absprache mit den Eltern nach Hause geschickt.



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Gruppen- und Betreuungsstruktur

Jede Gruppe ist mit 25 Kindern belegt und wird von einer Diplom-Pädagogin und einer Diplom-Sozialpädagogin geleitet. Ihnen steht jeweils eine pädagogische Mitarbeiterin zur Seite.

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Ferienprogramme

Die Ferienprogramme an der Vennhauser Allee werden thematisch wochenweise gestaltet. Dies ermöglicht den Kindern eine tiefere Verbindung mit dem jeweiligen Thema. Kinder die das Unbekannte eher ablehnen oder befremdet auf Neues reagieren, haben auf diese Art und Weise Zeit, sich darauf einzulassen und somit ihren Erfahrungsraum individuell und nach eigenem Tempo zu erweitern. Gleichzeitig muss ausreichend Zeit für Vor-Nachbereitung durch die Pädagoginnen, Ruhezeiten und das Freispiel bleiben, um die gewonnenen Eindrücke verarbeiten und umsetzen zu können.
Zusätzlich werden die Inhalte als Möglichkeit genutzt, bei hohem Interesse das Programm der Bildungsangebote zu erweitern.
Die pädagogischen Mitarbeiterinnen erarbeiten für die Kinder Ferienprogramme und Ausflüge.
Bisher durchgeführte Programme waren zum Beispiel Waldbesuche mit einem Waldpädagogen, Klettern und Bogenschießen, das Bauen von Spielhäusern unter Anleitung eines Schreiners, eine Steinzeitwoche, Astronomie und vieles mehr. Besonders Anklang fand das Programm Selbstbehauptung, das unter Regie einer Theaterpädagogin und Selbstbehauptungstrainerin stattfand. Daran schloss sich ein kleiner Elternkurs an, in dem die Eltern mit den Zielen und Elementen der Selbstbehauptung vertraut gemacht wurden.

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Bildungsangebote

Den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und der Schule entsprechend wird jedes Schuljahr ein Programm zusammengestellt, aus dem sich die Kinder in Absprache mit Ihren Eltern und den Pädagoginnen die Kurse wählen, an denen sie für die Dauer eine Schulhalbjahres teilnehmen wollen. Diese Angebote finden hauptsächlich am Nachmittag statt. Seit dem letzten Schuljahr konnten zwei Angebote installiert werden, die von Kindern im Klassenverband besucht werden. Alle Kinder der Klasse 1 nehmen wöchentlich am Schwimmkurs teil und alle Schüler der Klasse 2 besuchen die Theater-AG. Dadurch wird ein möglicher Stress am Nachmittag für die Kinder entzerrt, da diese Angebote bereits um 11 Uhr beginnen.
Weitere Angebote sind: Kunst, Gitarren- und Blockflötenunterricht, Tanz, Filzen, Basketball, Einradfahren, Mädchen- Jungenballsport und Akrobatik.
Alle Kinder nehmen gemeinsam am Chor teil, der zu den verschiedenen Festen und Feiern der Schule auftritt. Alle Kursleiter sind pädagogisch geschulte Fachkräfte, die über den Stadtsportbund, das Kulturamt und die Clara Schumann-Musikschule engagiert werden.

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Elternarbeit

Eine gelungene Entwicklung von Kindern ist nur dann möglich, wenn alle an der Erziehung und Betreuung von Kindern Beteiligten an einem Strang ziehen. Das benötigt einen regen Austausch und engen Kontakt zwischen Schule und Elternhaus.
Gerade Familien deren Kinder eingeschult werden, können die verschiedensten Fragen und Sorgen haben, einige Kinder reagieren unerwartet auf den Wechsel von Kindergarten zur Schule. Getreu dem Motto „Ganztag-ganz in Ruhe“ besprechen wir individuell, wie den Kindern ein gelungener Einstieg in das Schulleben gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung der Gegebenheiten des Elternhauses. Auch ergeben sich im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Situationen, Thematiken und Probleme, die die Eltern mit den Pädagoginnen besprechen können. Feste Sprechzeiten bilden eine feste Größe, um allen Ansprüchen gerecht werden zu können. Kurzfristige Termine können stets vereinbart werden. Gemeinsame Gespräche mit Eltern und Lehrerinnen finden ebenfalls statt, um Lern- und Sozialverhalten des Kindes reflektieren und gemeinsam Maßnahmen entwickeln zu können.

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Ziele

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen stehen den Eltern in allen Bereichen, die Kinder betreffen, beratend zur Seite. Ein regelmäßiger Austausch zwischen Pädagoginnen und Eltern hilft dem Kind sehr, sich während des Tages wohl und sicher zu fühlen. Wir arbeiten eng mit den Eltern zusammen, um möglichst viele Gemeinsamkeiten in der Erziehung und Bildung der Kinder zu erreichen. Wir gewährleisten die Vereinbarkeit von Schule und Berufstätigkeit. Eine gemeinsame Teilnahme an den Elternsprechtagen ermöglicht eine intensive Unterstützung für das Kind.
Im Rahmen der OGS erleben und nutzen die Kinder ihre Schule in neuen Zusammenhängen. Bildung und Freizeit wird als kreatives Angebot erlebt. Handwerkliche, spielerische und kognitive Elemente werden miteinander verbunden.
Die Kinder werden in unterschiedlichsten Leistungssituationen von uns unterstützt. Der Tag ist nach ernährungs- und bewegungsspezifischen Aspekten strukturiert. Den Kindern werden die verschiedenen Fähigkeiten zur Lebensbewältigung vermittelt. Soziale Kompetenzen, der Umgang mit Regeln werden geübt, Selbständigkeit gefördert.
Die Kinder erleben in der Gruppe eine verlässliche Basis, von der aus die Weichen für alle Aktivitäten gestellt werden. Wir legen Wert auf die Vermittlung von alltäglichen Dingen (wie z.B. Regeln beim Essen, Umgangsformen), Werten und Normen.
Das Ziel ist, die Kinder ihren Stärken und Schwächen entsprechend zu fördern und zu fordern, damit sie den Anforderungen eines vielschichtigen Lebens- und Lernalltags beherzt entgegentreten können. Und das ganz in Ruhe!

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Bildungsangebote

Das Konzept der OGS sieht vor, dass allen Kindern, unabhängig des finanziellen Hintergrundes einer Familie, dieselben Bildungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder und der Schule entsprechend wird jedes Schuljahr ein Programm zusammengestellt, aus dem sich die Kinder in Absprache mit ihren Eltern und den Pädagoginnen die Kurse wählen, an denen sie für die Dauer eines Schulhalbjahres teilnehmen wollen.
Im Allgemeinen finden diese Angebote am Nachmittag statt, es gibt jedoch Kurse, die jeweils von allen SchülerInnen einer Jahrgangsstufe belegt werden und die im Vormittagsbereich angesiedelt sind: Kinder der Klasse 1 erhalten Schwimmunterricht, Kinder der Klasse 2 spielen Theater.

Folgende Kurse wurden bisher an unserer Schule angeboten:
Kunst/Werken, Gitarre- und Blockflötenunterricht, Tanz, Einradfahren, Akrobatik, Mädchen- und Jungenfußball, Judo, Filzen etc. sowie für alle Kinder der OGS Chor.

Alle KursleiterInnen sind Anbieter, die über den Stadtsportbund, das Kulturamt der Stadt Düsseldorf und die Clara Schumann-Musikschule auf ihre Fachlichkeit geprüft und regelmäßig pädagogisch geschult werden.
In Abständen begleiten die Pädagoginnen der OGS unangekündigt einen Kurs, um nach zu halten, ob Inhalt und Qualität den im Vorstellungsgespräch abgesprochenen Zielen und Vereinbarungen entsprechen.
In der so genannten „Offenen Woche“ haben Eltern die Gelegenheit, die Fortschritte ihrer Kinder anzuschauen.

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Ferien-OGS

Die Offene Ganztagsschule garantiert Betreuung auch an Schließ- und Ferientagen der Schule.
An unserer Schule gelten folgende feste Zeiten, die ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Planbarkeit für die Eltern garantieren. Es ist stets die erste Hälfte einer Ferienzeit geöffnet. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Weihnachtsferien. Zwischen den Feiertagen ist geschlossen, ab dem ersten Werktag im neuen Jahr wird dann wieder Betreuung angeboten. In allen Ferienzeiten gelten folgende Öffnungszeiten: montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags bis 15.00 Uhr.
Die Ferienprogramme an der Vennhauser Allee werden thematisch wochenweise gestaltet. Dies ermöglicht den Kindern eine tiefere Verbindung mit dem jeweiligen Thema. Kinder die das Unbekannte eher ablehnen oder befremdet aus Neues reagieren, haben auf diese Art und Weise Zeit, sich darauf einzulassen und somit ihren Erfahrungsraum individuell und nach eigenem Tempo zu erweitern. Gleichzeitig muss ausreichend Zeit für Vor- Nachbereitung durch die Pädagoginnen, Ruhezeiten und das Freispiel bleiben, um die gewonnenen Eindrücke verarbeiten und umsetzen zu können.
Die Programme werden vielfach von fachkundlichen Anbietern geleitet und von den Pädagoginnen unterstützt.

Bisher wurden folgende Ferienprogramme angeboten:
Natur pur: eine Erlebniswoche im Naturpark Herdt, mit Herstellung von Seife, Kräutern, Salbe.
Wald bei Wind und Wetter: Unter Leitung eines Waldpädagogen wurden Naturkenntnisse vermittelt und Umweltbewusstsein geschaffen.
Akrobatik: Körperbeherrschung, Sport, Freude an der Bewegung wurden beim Erlernen der Kunststückchen.
Des Weiteren: Kletterwoche, Bogenschießen, Steinzeitwoche im Neanderthal, Bauen von Spielhäusern mit einem Schreiner, Woche zur Entstehung eines Films im Filmmuseum etc.

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Hausaufgabenbetreuung

An der Struktur der OGS sind die Lehrkräfte ebenfalls stark beteiligt. Sie haben einen bestimmten Stundenanteil mit einzubringen. Im Schulprofil der OGS Vennhauser Allee bedeutet das die gemeinsame Leitung der Hausaufgaben- und Lernsituation.
Regelmäßig ca. 13.45 Uhr beginnt die 60-minütige Lernzeit. Die Kinder eines Jahrgangs werden in der Regel einmal wöchentlich von ihrer Klassenlehrerin bei der Erledigung der Hausaufgaben separat begleitet, die anderen Kinder werden von der Gruppenpädagogin unterstützt.
Wer früh fertig ist, kann sich in aller Ruhe etwas zu lesen nehmen oder mit ergänzenden und fördernden Materialien Schwächen aufarbeiten oder Lerninhalte vertiefen. Diese Materialien werden Kind bezogen zur Verfügung gestellt.
So können nicht nur lernschwache, sondern auch leistungsstarke Schüler berücksichtigt und gefördert werden.
Sollte die Lernzeit zur Erledigung der Aufgaben nicht ausreichen, können die Kinder eigenverantwortlich nach einer Pause weiterarbeiten.

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